Reflexlaser
Die Theorie des Lasers geht auf die Formulierung der stimulierten Emission durch Albert Einstein zurück. „Laser“ steht als Abkürzung für englisch „light amplification by stimulated emission of radiation“ – „Lichtverstärkung durch angeregte Emission von Strahlung“. Der Laser ist ein Gerät zur Erzeugung sehr intensiver, äusserst stark gerichteter und kohärenter Lichtstrahlen. Als laserlichtartig wird hier Strahlung bezeichnet, deren Wellen in festen Beziehungen zueinander schwingen. Bei normal erzeugten Licht werden Lichtwellen nicht nur mit unterschiedlicher Wellenlänge ausgesendet, sondern auch zeitlich versetzt, also phasenverschoben. Bei einem Laser dagegen treten die Wellen jeweils fast gleichzeitig aus. Die Wellen sind also über mehr oder weniger lange Strecken fast phasengleich. Man sagt, diese Wellen haben eine große Kohärenzlänge.
Das wichtigste Teil des Lasers ist ein geeignetes Medium, z.B. ein Rubinkristall, mit zwei verspiegelten parallelen Endflächen, von denen eine das Licht voll reflektiert, während die andere das Licht zum Teil aus dem Kristall austreten lässt. Meist wird durch Einstrahlung einer (ultravioletten) Hilfsfrequenz zunächst ein höherer Energiezustand der Elektronen im Kristall angeregt, von dem aus durch rasche Energieübertragung ein Übergang in ein metastabiles Niveau erfolgt, das normalerweise Ausgangszustand eines Fluoreszenzlichts ist, z.B. beim Rubin mit einer Wellenlänge von 694 nm. Der metastabile Zustand wird durch dieses sog. optische Pumpen mit vielen Teilchen besetzt.
